Ein Betrieb, der bis jetzt
- viele Arbeitsplätze nur in Wechselschicht Mo–Fr,
- einige davon auch in der Nacht So–Do und
- einige davon auch von Fr-N bis Sa-S
besetzt hat, muss großteils auf einen 15-Schichtbetrieb umsteigen.
Die Früh-, Spät- und Nachtschichten dauern inkl. einer 18-minütigen unbezahlten Pause je 8 Stunden. Bei MA, die auch am Wochenende arbeiten, werden die Pausen bezahlt.
Derzeit laufen folgende Pläne parallel – Kurzdarstellungen ("Zick-Zack-Leserichtung") der 4 Teilpläne jeweils farblich unterschiedlich umrandet:

- Dauernachtschichtplan mit 1 Woche Zyklus für die Gruppe DN (5 MA) mit 38,5 h Wochenarbeitszeit im Schnitt
- 4-Schichtplan mit 4 Wochen Zyklus für die Gruppe 4er (4 Teilgruppen mit je 18 MA) mit 36 h Wochenarbeitszeit im Schnitt (bezahlte Pausen).
- 3-Schichtplan mit 3 Wochen Zyklus für die Gruppe 3er (3 Teilgruppen mit je 5 MA) mit 38,5 h Wochenarbeitszeit im Schnitt
- 2-Schichtplan mit 2 Wochen Zyklus für die Gruppe 2er (2 Teilgruppen mit je 40 MA) mit 38,5 h Wochenarbeitszeit im Schnitt
Das führt in Summe zu folgenden Besetzungsstärken:

Benötigt werden künftig:

Die Wechselschichtarbeitsplätze sind größtenteils mit Frauen besetzt, die schon lange im Unternehmen tätig sind. Die Aussicht nun auch in der Nacht arbeiten zu müssen, führt zu vielen Konflikten und es haben sich nur wenige Personen einverstanden erklärt, in das 3-Schichtmodell zu wechseln.
23 MA können aus gesundheitlichen Gründen bzw. wegen ihrer Betreuungspflichten keine Nachtschichten übernehmen. Es würden sich bis zu 5 zusätzliche Personen für die Dauernachtschicht interessieren. Die Personalabteilung möchte aber aus arbeitsmedizinischen Gründen die Zahl der MA in Dauernachtschicht nicht ausweiten.
Versuchen Sie einen Plan anzubieten, der einen geringeren N-Anteil als das bestehende 3-Schichtmodell vorsieht und evt. von derzeitigen WechselschichtarbeiterInnen als Kompromiss akzeptiert werden könnte.